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Schatztruhen öffnen

Austausch über Impro-Techniken

TRILOGIE-intern bilden immer wieder Arbeitsgruppen, in denen sich interessierte Trilogie-KollegInnen über bestimmte Themen austauschen oder nach dem Motto „geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen“ ihre Erfahrungen zusammenwürfeln und gemeinsam lernen, hier Impro-Techniken.

 

Mit Kopf, Körper und Gefühl lernen

Vor Ostern hat sich eine Improtechnik AG (Impro für Improvisationstheater) getroffen. Wir haben einen ersten Nachmittag lang verschiedene Energizer, Kurzübungen und Techniken ausprobiert, um Weiterentwicklung mehrdimensional erfahrbar zu machen, also Kopf und Gefühl und Körperempfinden einzubinden.

 

Nachhaltige Wirkung des Methodenmixes

Total faszinierend war, dass alle nachher sagten, das gemeinsame Lachen und das Ausprobieren von kurzen Bewegungselementen miteinander habe den Kopf so frei gemacht und den Körper so beflügelt, dass es bis in den nächsten Tag hinein auf die eigene Motivation gewirkt habe.

Unter anderem in Seminaren, Workshops, Großgruppenveranstaltungen setzen wir diese Techniken für unterschiedliche Ziele ein, sei es

  • als Kreativitätstechnik in Veränderungsprozessen, um „heiße Eisen“ mutig und doch achtsam anzufassen,
  • als Brainstorming Methode, um Raum für neue Ideen zu bekommen,
  • als Selbsterfahrungselement in Entwicklungsprogrammen, um eigene Haltung und Verhalten humorvoll und doch tiefgehend zu reflektieren und zu erweitern,
  • als reine Auflockerungsübung zwischendurch, um nach Diskussionsrunden den Kopf frei und den Körper in Bewegung zu bringen,
  • oder oder oder…

 

Kleine Diamanten aus der Schatztruhe

Hier teilen wir mit Ihnen zwei unserer spannenden, einfachen Übungen:

Augenkontakt: Übung für Wahrnehmung und Status

 
Eine Gruppe wird in zwei Teilgruppen aufgeteilt. Beide Gruppen laufen durch den Raum, alles ohne Worte. Die Mitglieder aus Teilgruppe 1 nehmen Augenkontakt zu den Mitgliedern aus Teilgruppe 2 auf. Die 2er schauen weg. Dann Wechsel – die 2er nehmen Augenkontakt auf, die 1er schauen weg.
Danach: Reflexion in der Gruppe, wie sich die Einzelnen in den unterschiedlichen Rollen gefühlt haben und ob es eine Gruppendynamik gab. Übung gut geeignet als Auftakt für Status-Arbeit.

 

Monster: Übung zur Auflockerung und Zusammenarbeit

Alle stehen im Kreis; 1 Zombie (mit Zombiegestik) geht gleichmäßig jedoch nicht zu schnell auf einen Teilnehmer ~ Opfer zu. Das Opfer kann sich retten, indem es zu einem anderen Teilnehmer blickt, der wiederum muss den Namen eines weiteren Teilnehmers nennen. Ist dies passiert, bevor Zombie das Opfer berührt hat, geht der Zombie zu der Person, deren Namen genannt wurde. Falls Zombie zuerst das Opfer berührt hat, wird dieses zum neuen Zombie.
Nutzen: Übung ist geeignet einfach zur Auflockerung mit Bewegung und Gehirnlockerung; kann auch kurz reflektiert werden – Kooperation, sich nicht selbst retten können, aufeinander achten und den Blickkontakt wahrnehmen o.ä.

 

Mehr?

Wenn Sie Interesse an weiteren inhaltlichen Details, Übungen oder wirksamen Entwicklungsmaßnahmen in Ihrem Unternehmen haben, rufen Sie uns gerne an oder schicken Sie eine Nachricht!

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